2 x 50 Watt Boombox mit TDA 7492

Hallo liebe Leser,
Ich melde mich zurück aus der Sommerpause mit einem Projekt, welches ich bereits im Juni gebaut habe. Hierbei handelt es sich um eine “Boombox”, also allgemein ein Kasten mit interner Spannungsversorgung, Verstärker und Lautsprecher.

Sie hat die Maße 400*400*400 mm und wurde nur aus 18mm breitem Leimholz aus dem Baumarkt zusammengeschraubt (was erstaunlich genau funktioniert hat!).

Da der zusammenbau allerdings schon 3 Monate her ist, kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern welche Schrauben und Bretter ich genutzt habe.

1. Bauteile

  • (X) Meter 18mm dickes Leimholz ca. 10€
  • 30er Spax Schrauben ca. 5€
  • TDA 7492p für 9$ !! bei Aliexpress
  • etwa 5 Meter 0.75 Lautsprecherkabel ca. 3€
  • Autobatterie mit 72 Ah (hat ausgereicht für 4 Tage Festival) in meinem Fall wegen netten Nachbarn kostenlos
  • Polklemmen ca. 3€ bei ebay
  • 2 Lautsprecher, in meinem Fall 2 Tieftöner mit integrierten Hochtönern, Marke Magnat. Ebenfalls kostenlos bei Ebay-Kleinanzeigen. Kosten gebraucht ca. 25 €
  • Ein bisschen Schaumstoff (zB. aus alten Sitzkissen)

Wenn man also ein wenig Glück mit den Bauteilen hat bezahlt man ingesamt unter 25€. Kauft man sich alles neu können es schonmal über 100€ werden. Die Box ist sehr robust und hat bereits ohne Probleme und Beschädigungen ein 4 Tage Festival überlebt.

2. Zusammenbau

Jetzt sägt man sich einfach die vorhandenen Bretter so aus, dass man eine 40*40*40cm Kiste zusammensetzen kann. Sieht dann etwa so aus:

img_20160711_155516
Fertige Bretter

Auf den 2 gegenüberliegenden Seiten sucht man sich die Mitte und zieht sich mit einem Zirkel einen Kreis mit einem radius von ca. 11,5 cm. ( Den Kreis am besten ersteinmal kleiner gestalten als er tatsächlich sein muss, um das Loch nach und nach anzupassen).

Fast fertig
Fast fertig

Das ganze dann zusammengebaut sieht etwa dann so aus:

 

Fertig
Fertig

Ich habe noch Schaniere angebracht, um einfacher an den Inhalt zu gelangen.

Innen befestigte ich den kleinen Verstärker an einer Wand und verkabelte alles (auch die Spannungsversorgung) mit Lautsprecherkabel.

Der Sound dieses kleinen Verstärkers ist für nicht-HiFi Freaks wirklich mehr als zufriedenstellend. Mit diesen Lautsprechern schaffe ich es ohne große Verzerrung auf fast volle Lautstärke. Das wunderte mich sehr, da diese kleine Platine auch nicht besonders warm wird und im Gegensatz zu normalen KFZ-Endstufen winzig ist. Da ich am Anfang noch keine Batterie hatte, nutzte ich ein altes robustes DDR-Batterieladegerät, mit analoger Stromanzeige, mit der ich die Strompeaks gut erkennen konnte. Bei Konstanter Spannung von 12 Volt, konnte ich auf maximaler Laustärke Peaks von über 5 Ampere erkennen, weswegen ich dachte, dass eine 72Ah Batterie nicht lange halten würde. Allerdings sollte der gemittelte Strom 1,5 A nicht übersteigen, wenn man bedenkt dass die Batterie bei fast-Dauerbetrieb nach 4 Tagen noch nicht leer war.

Wir alle waren mit dem Gerät mehr als zufrieden und es wäre mir sogar Wert gewesen weit mehr als 20 Euro dafür auszugeben!

Viel Spaß beim nachbauen!

 

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